Ostpreußens Norden (2/2) Von Tilsit nach Trakehnen (Doku) [HD]

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Der zweite Teil führt von Tilsit nach Trakehnen. Filmautor Wolfgang Wegner hat das vielen Deutschen vertraute Land neu entdeckt und erkundet. Tilsit, die Stadt an der Memel, ist heute eine durch und durch russische Stadt. Nur einige alte Bürgerhäuser in der ehemaligen Prachtmeile, der Hohen Straße, haben die Feuerwalze der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkrieges überstanden.
Wahrzeichen Tilsits, das heute Sovietsk heißt, ist die Brücke über die Memel – die Luisenbrücke. Vor 200 Jahren war Tilsit Schauplatz des Tilsiter Friedens. Wir begegnen einem Historiker, der alles darüber weiß und Spannendes erzählt.
Im ehemaligen Lasdehnen verrät der Besitzer eines Privatmuseums, warum immer wieder Deutsche auf der Suche nach ihrer Vergangenheit nach Lasdehnen kommen. Auf dem Weg nach Gumbinnen sind noch an vielen Orten die Narben des Krieges zu erkennen. In der Aula der ehemaligen Friedrichschule von Gumbinnen wird ein riesiges Fresko restauriert. Es zeigt die Ankunft Tausender Salzburger, denen König Friedrich Wilhelm I. eine neue Heimat gegeben hatte, da sie wegen ihres Glaubens verfolgt worden waren.
Am Rande der Rominter Heide hat ein Ehepaar das ehemalige Forsthaus von Warnen restauriert und in ein Gästehaus verwandelt. Hier gibt es den besten Borscht im ganzen Königsberger Gebiet. In Trakehnen, 1731 gegründet, ist vom Mythos des ehemaligen preußischen Hauptgestüts nicht viel geblieben. Nur das alte Landstallmeisterhaus und das Gestütstor mit dem Emblem Trakehnens, der Elchschaufel, zeugen von längst vergangenen Zeiten.

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